Fermer

Integration von Sammlungsdaten

Integration von in der Schweiz existierenden elektronischen Datenbeständen

Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten, um als Institution Daten in den internationalen GBIF Datenverbund einfliessen zu lassen

  1. Bereitstellen von Daten über die Server des Schweizer Netzwerkknotens GBIF.ch
  2. Bereitstellen von Daten über einen institutionseigenen Server

Variante 1 : Integration von Daten über die GBIF.ch Server
Die Infrastruktur Informatik des zentralen Netzwerkknotens ist für Institutionen bestimmt, welche nicht als unabhängige Datenknoten agieren möchten oder können. Bereits digital erfasste Daten zu Sammlungsbelegen können dabei von GBIF.ch nach erfolgtem Mapping der Datenstruktur übernommen und in die GBIF international integriert werden. GBIF.ch übernimmt die Registrierung der Institution bei GBIF und sichert die permanente Verfügbarkeit und Abfrage der Daten über die GBIF.ch Server. Kosten entstehen der Institution dabei keine. Die Daten werden in regelmässigen, mit der Daten liefernden Institution vereinbarten Zeitabständen aktualisiert. Zu einem späteren Zeitpunkt besteht die Möglichkeit, an GIS-Dienstleistungen des SITEL der Universität Neuchâtel anzuknüpfen.
Vorteile für die Institution

  • Entlastung der Institutionen im Bereich Informatik: es sind weder spezifische Softwareelemente, noch die Verfügbarkeit eines online-Servers erforderlich
  • es sind keine speziellen Investitionen notwendig (weder für einen Netzwerkanschluss, noch für Programme)
  • zusätzliche Informatikkenntnisse sind nicht erforderlich
  • die Sicherheit im Umgang mit Daten, Servern und Netzwerk wird von GBIF.ch gewährleistet.

Nachteil :

  • scheinbarer Verlust von Autonomie im Bezug auf den Informationsfluss seiner eigenen Daten.

Variante 2 : Integration von Daten über einen institutionseigenen Server

Institutionen können ihre Daten als unabhängige Netzwerkknoten der GBIF zur Verfügung stellen. Die Institution betreibt einen eigenen interaktiven Server, garantiert die permanente Verfügbarkeit ihrer Daten und implementiert die für den Datenfluss im GBIF Netzwerk erforderlichen Softwareelemente. Die Institution muss sich bei GBIF International registrieren (Akkreditierung durch die GBIF.ch erforderlich).

Nachteil :

  • Die zur Zeit dem Swiss Participant Node zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel erlauben keine Hilfestellung im Bezug auf Installation und Unterhalt der Server und für den Betrieb eines unabhängigen Servers benötigten Werkzeuge.

Die variante 1 gewählt wurde.